Maen Bihan

Mein Ort, um ehrlich zu berichten – über Scham, fehlendes Selbstvertrauen. Aber auch über Akzeptanz, Heilung und den Weg zu dem Menschen, den ich immer sein wollte.

Nicht als Ratgeber, sondern als Mensch, der etwas erlebt hat und es gerne teilen möchte.

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Hoi.

Ich bin Alain.

Und ich war lange Zeit nicht der, der ich sein wollte.

Mein Name ist die französische Version Alen. Und das geht aufs Keltische zurück ung bedeutet «Kleiner Fels». Endlich traue ich mich, dem Namen gerecht zu werden.

Ich war 30 Jahre lang übergewichtig. Und nach zahlreichen Diäten, Ernährungsumstellungen, mehr Bewegung und Abnehmspritzen hat eine mehrjährige ernährungspsychologische Behandlung geholfen.

Ich bin kein Coach, kein Therapeut, keine Fachperson. Ich bin jemand, der etwas erlebt hat – und es teilen möchte. Ich hoffe, dass meine Geschichte irgendjemandem da draussen helfen wird, sich selbst werden zu können.

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Kilogramm abgenommen

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Moment, der mein Leben verändert hat

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viele ehrliche Geschichten, die ich teilen will

Themen, die ich kenne

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Gefühle & Emotionen

Wie ich gelernt habe, meine eigenen Gefühle und Emotionen anzuerkennen und damit umzugehen – und was das mit Essen zu tun hat.

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Vergangenheit & Gegenwart

30 Jahre lang hat mich mein 13-jähriges Selbst zurückgehalten und blockiert. Bis ich verstanden habe, warum. Und die Ketten in die Vergangenheit ablegen konnte.

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Ehrlichkeit & Scham

Selbst vor dem langjährigen Partner nicht ehrlich sein können: Auswirkung von Scham und empfundenen Unzulänglichkeiten. Auch das musste ich überwinden.

🫶🏼

Hilfe & Nachsicht

Therapie, andere Menschen, Zeit zum ehrlichen Nachdenken. Ich teile, was mir geholfen hat. Vielleicht hilft das dir auch.

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Sich selbst erkennen & akzeptieren

Warum bin ich so, wie ich bin? Diese Frage hat mich während der Therapie begleitet. Und oft führt kein Weg daran vorbei, sich so zu akzeptieren, wie man ist.

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Freud & Leid

Aber auch nach meiner Offenbarung war nicht einfach eitel Sonnenschein. Denn es gibt Menschen, die mit meinem neuen Selbst Mühe haben.

30 Jahre.

Eine lange Zeit.

Aber immerhin eine mit Happy End.

Wo startet man mit der eigenen Geschichte, wenn wichtige Teile davon bis in die eigene Kindheit zurückreichen?

Wie erzählt man sie, wenn so viele Menschen kleinen und grossen Einfluss auf den Ausgang der Geschte haben?

Ich vergleiche die letzte Zeit gerne mit Dominosteinen. Einige davon stehen kreuz und quer auf einem langen Tisch. Keine Linie, kein Muster – hier ein paar aneinander gereiht, dort drüben ein paar andere.

Nach und nach stellen weitere Menschen neue Dominosteine auf. Mein Mann, viele Freunde, Fachpersonal aus dem Gesundheitswesen, Zufallsbekanntschaften. Langsam wird aus dem Chaos auf dem Tisch eine Linie, Muster, Verzweigungen.

Und am 5. Dezember 2025 fällt der erste Stein. Plötzlich ergibt alles einen Sinn und ich erkenne mich endlich.